Mein Wahlversprechen

Ich will Bewährtes weiterentwickeln und bin offen für Veränderungen. Ich werde wie gewohnt niemanden ausschliessen, bin für alle BadenerInnen da und setze mich auch für das Zusammenwachsen der Region ein, damit sich diese gemeinsam mit der Stadt Baden entwickeln kann.

Die Finanzpolitik nimmt neue Finanzierungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Immo AG oder Public Private Partnership (PPP) auf. Mit der Erweiterung des Portfolios können die Regionalwerke weitere Infrastrukturleistungen anbieten und die Stadtkasse entlasten. «Mitmachstadt» gibt aufgenommene Verantwortungen wieder an Private (Firmen, Vereine, Organisationen) und unterstützt diese in ihrem Tun. Neue Anträge sollen von den ebenselben umgesetzt werden.

Die kantonalen Strassenprojekte sollen die Stadtkasse weniger belasten, indem sie entweder nicht ausgeführt und/oder mit einem anderen (regionalen) Kostenteiler versehen werden.

Die definierten Legislaturziele, welche auf dem Planungsleitbild 2026 basieren, sind weiterhin gültig und anspruchsvoll.

Was war, was kommen soll

Baden lebt…

in Baden ist sehr viel gelaufen in dieser Legislatur, der Stadtrat hat dazu seine Beiträge geleistet:

Stadtentwicklung

Alterszentrum Kehl – Ausfinanzierung der Restbauschulden, Kredit, Bau und Inbetriebnahme des Neubaus

Der Souverän unterstützte die Revitalisierung und Modernisierung ihres Alterszentrums mit über 70%. Ein wichtiges Bekenntnis für die Menschen, welche das frühere Baden mit aufgebaut haben.

www.daskehl.ch

Regionales Pflegezentrum Baden in AG überführt und damit Weiterbetrieb gesichert

Auch hier über 70% Zustimmung zu einer vom Bund verlangten Aufgabe zur Sicherung der Pflege auf allen Stufen, inklusive Palliativpflege. Ausserdem soll in Zukunft eine breitere Palette an Wohnmöglichkeiten gebaut werden können.

www.rpb.ch

Beginn Umsetzung Schulhausplanung

Baden ist nicht nur als Wohnort attraktiv. Die mehrfach ausgezeichnete Qualität der Schule und die Betreuungsangebote sind ein wichtiges Argument nach Baden zu ziehen. Dies bedarf einer guten Planung und sorgfältigen Ausführung der Schulbauten. Die Finanzierung hat der Stadtrat sorgfältig abgewogen. So steht in Rütihof für dieses Schuljahr erstmals ein kostengünstiges Modulsystembauwerk.

www.schule-baden.ch

Energiekonzept mit Leitbild, Richtplan und Eigentümerstrategie für die Regionalwerke Baden umgesetzt

Im Frühling hat der Einwohnerrat ein modernes und innovatives Energiekonzept genehmigt. Gleichzeitig wurde auch der Richtplan und die im Einverständnis mit den Regionalwerken angepasste Eigentümerstrategie definiert.

www.baden.ch

Energiezentrale Dättwil erstellt (gebaut durch die Regionalwerke, Ortsbürger sichern die Holzverwertung)

Die Regionalwerke Baden planen und erstellen in Rekordzeit die Energiezentrale Dättwil. Die Ortsbürgergemeinde unterstützt diese Idee und sichert damit auch die Holzabnahme für die nächsten Jahre. Dättwil kann auf fossile Energie aus Kriegsgebieten aussteigen.

www.regionalwerke.ch/privatkunden/produkte/waerme.html

Wohnbaustiftung mit ExpertInnen in Kraft gesetzt und Strategie bewilligt, erstes Projekt im Brisgi

2014 setzt der Stadtrat die besten und erfahrensten ExpertInnen in die neugegründete Wohnbaustiftung Baden. Das Brisgigebiet wird mit einer wunderbaren Siedlung des Architektenteams aus Baden und Zürich aufgewertet.

www.wohnbaustiftung-baden.ch

Überbauung Belvédère, Wettbewerb ausgeführt, Baubeginn

Mit der Überbauung Belvédère werden Wohnungen im höheren Preissegment ermöglicht. Der Spatenstich hat stattgefunden, der Verkauf läuft sehr gut.

wohnen-im-belvedere.ch

Stadtfunktionsanalyse abgeschlossen, überführt in das Projekt Räumliches Entwicklungskonzept (REK) als Grundlage für die BNO-Überarbeitung

Baden arbeitet intensiv an der Zielsetzung, den vielen Interessierten an Wohnungen in Baden Chancen zu geben, hierher zu ziehen. Der Bund rechnet mit einem Zuwachs in der Region mit 40’000 Zuzügern in die Region. Baden würde demnach über 6’000 Menschen erwarten. Der Stadtrat entschied, dies zu unterstützen, damit nicht noch mehr in der Region zersiedelt wird. Verstärkung der Regionalen Gemeindezusammenarbeit.

Informatikzusammenarbeit mit der Stadt Aarau

Es sollen Synergien ausgeschöpft und gleichzeitig Kosten optimiert werden. Die Details der Zusammenarbeit werden in den nächsten Monaten erarbeitet.

www.baden.ch

Schulhausplatzumbau gestartet

Die Kreuzung am Badener Schulhausplatz ist der meistbefahrene Knoten im Aargau. Der Umbau lässt den vielen Bussen in alle Richtungen den Vortritt, für die Radfahrer gibt es neu zwei Möglichkeiten – für die sicheren Fahrer auf Velospuren auf der Strasse, für andere durch die grosszügige Unterführung. Die Ladenlokale im unteren Bereich beleben den Knoten, der damit für Fussgänger auch nachts mehr Sicherheit bringt.

Weitere Informationen

Vorvertrag als Grundlage für den Neubau Bäderquartier

Die Stadt und Investoren konnten im Sommer 2016 endlich den Vorvertrag abschliessen. Baden ist für die weiteren Schritte bereit. Baden wird vor allem die öffentlichen Plätze gestalten und die Verbindung der Bäder mit Ennetbaden, dem Bahnhof und anderen wichtigen Destinationen sicherstellen. Zudem ist Baden weitgehend vorbereitet für das Destinationsmarketing.

projekt.thermalbaden.ch/projekt/

Leben & Wohnen

Quartiervereine mit Vereinbarungen und Mitbestimmung ausgestattet

Die Stadt anerkennt die Leistungen der Quartier- und Dorfvereine. Um diese zu stärken, haben beide Vereinbarungen getroffen, welche dies ermöglichen. Die Zusammenarbeit von beiden Seiten und der Bevölkerung wird sehr geschätzt.

www.baden.ch

Als erste Gemeinde im Aargau autofreies Wohnen ermöglicht

Wenn eine Wohnparzelle gut erschlossen ist, kann der Hauseigentümer auf Parkplätze verzichten, ohne Ersatzabgaben zu entrichten. Damit können Strassen entlastet, aber auch günstiger gebaut werden.

www.wohnbau-mobilitaet.ch

Natur findet Stadt, Vorbildprojekt abgeschlossen, an Kanton für Verbreitung übergeben

Mit einem Flächenanteil von über 55% Wald ist Baden eigentlich eine Waldstadt. Egal, wo man in Baden steht, ist der Wald in weniger als 10 Minuten zu Fuss erreichbar. Die Stadt Baden und die Gemeinde Ennetbaden haben zusammen mit den Bewohnern, Gärtnereien und weiteren die öffentlichen und privaten Gärten aufwerten lassen, um der Verknüpfung der Waldteile und der Biodiversität den Boden Vorschub zu leisten. Damit leistet die Stadt Baden auch einen Beitrag zur qualitativen Entwicklung für das dichtere Bauen. Das Projekt ist zur Verbreitung nun dem Kanton übergeben worden.

www.baden.ch

Reibungslose Aufnahme und Beherbergung von Flüchtlingen

Im Planungsleitbild der Stadt haben wir Handlungsfelder festgelegt, wie wir uns mit Neuankömmlingen in der Stadt verhalten wollen. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Menschen nach Baden kommen. Durch Information und Kooperation hat die Bevölkerung die Asylsuchenden in Dättwil gut aufgenommen. Obwohl es eine unterirdische Unterbringung in Schlafhallen nicht gerade die ideale Wohnform für junge Männer ist, die nicht arbeiten dürfen, gab es dort keine Probleme. Bemerkenswert ist auch der Einsatz von Vereinen in der Stadt und Region, welche die Flüchtlinge kostenlos geschult oder gar aufgenommen haben. Im Kafi Royal finden regelmässige Kurse statt. Zur Zeit sollen weitere Altliegenschaften zur Verfügung gestellt werden (Metropol und Hotel La Capella). Die Bevölkerung von Baden und Region leistet hiermit einen wichtigen, unaufgeregten Beitrag für die Flüchtlinge.

Neues Friedhofreglement mit Integration der muslimischen Vereine

Bei der Überarbeitung des Friedhofreglementes arbeitete die Stadt mit den Initianten des Verbands Aargauischer Muslime zusammen und fand gute Lösungen für alle.

www.baden.ch

Kultur

Jugendkultur vom Merkker ins Werkk überführt

Badens Bevölkerung stimmte dem Kredit zu, die alte Schmitte der Jugendkultur zur Verfügung zu stellen. Damit konnte die gute Jugendarbeit aus dem Merkker weitergeführt werden.

www.werkk-baden.ch

Historisches Museum saniert und umgebaut

Seither geniesst das sehr modern konzipierte Museum steigende Nachfrage. Die Sonderausstellungen sind weit über die Region bekannt. 2014 fand ein Teil des internationalen Gedenkens der Befriedung des spanischen Erbfolgekrieges in Baden statt.

museum.baden.ch

Museum Langmatt reaktiviert

Mit Markus Stegmann wurde ein Kurator gefunden, welchem die fantastische Villa Langmatt mit vielfältigen Ausstellungen einem immer breiter werdenden Publikum vertraut wird. Zeitweise besuchen an einzelnen Tagen Hunderte die denkwürdige Anlage.

www.langmatt.ch

Stadtbibliothek modernisiert und ausgebaut

Die Stadtbibliothek hat ihr Angebot auf die neuen Bedürfnisse angepasst und weitere Medien aufgenommen. Zudem ist es der begehrte Studierort für eine breitere Kundschaft.

stadtbibliothek.baden.ch

Baden auf Platz 1 vor Basel im Kultur-Ranking der «Bilanz»

Ein Sturm im Wasserglas in Basel, weil die «kleine» Stadt Baden vor der grossen Kulturstadt liegt.

tageswoche.ch/politik/in-pratteln-lebt-man-weit-besser-als-in-riehen-und-baden-schlaegt-basel-als-kulturstadt/

Baden gewinnt mit der schönsten Weihnachtsbeleuchtung in der Schweiz

Die Weihnachtsbeleuchtung, welche von den Regionalwerken komponiert wurde, gewinnt eine Schweizer Radio-Umfrage im Jahre 2014.

Finanzen

Finanzhaushalt um mehrere Millionen reduziert

Verschiedene kantonale und nationale Anpassungen haben 2013 einen Einbruch der Unternehmenssteuern erwirkt. Baden hat schnell reagiert und mit Optima ein Leistungsabbauprogramm eingeschaltet. So konnten mehrere Millionen Franken reduziert werden.

Investitionsbeträge reduziert

Mit dem Werkzeug «Portfolioprozess» wurden die Investitionen genauer beschrieben und somit besser priorisiert. Zudem wurden erstmals bei allen Projekten Kostenreduzierungen herausgearbeitet. Aktuell werden neue Investitionsformen entwickelt.

Wirtschaft

Zusammen mit Bundesrat und Regierungsrat erfolgreich für Ansiedlung General Electric (GE) in Baden lobbiert
Konzentration und Zusammenführung der Axpo von Zürich nach Baden
Gute Beziehungen zu ABB, Axpo, Ansaldo und General Electric (GE)

Stadtverwaltung

Public Corporate Governance Richtlinien erstellt, Umsetzung gestartet

Per Ende Jahr werden alle Aktiengesellschaften in unserem Voll- oder Teilbesitz eine Eigentümerstrategie haben.

Verwaltungsorganisation: Führungsspanne reduziert, Schnittstellen optimiert

In Baden wuchs die Anzahl der Abteilungen in den neunziger Jahren, hinzu kam ein starker Personalwachstum. Daraus resultierten auch unzählige Schnittstellen. Seit dem 1. Juli dieses Jahr konnte dies nun bereinigt werden. Damit wird die Stadt moderner, was auch die Bewohnerinnen und Bewohner feststellen werden. Der Personalbestand wurde seit 2015 leicht abgebaut.

Personal: Personalreglement und Lohnkonzept eingeführt

Die Stadt Baden hat nun eine Personaldienststelle, welche effizient dringende Reformen umsetzen konnte. Die Stadt hat nun nur noch einen Arbeitsvertrag für die Angestellten. Dazu musste ein neues Personalreglement erstellt werden. Als logische Fortsetzung wird aktuell das Lohnkonzept entwickelt, das bis Ende Jahr fertig sein soll.

Lohn Stadtammann wird reduziert

Der Lohn des Stadtammanns wird reduziert, in Abstimmung mit anderen Löhnen im Kanton. Diese Vorlage wird Ende August 2017 im Parlament verabschiedet.

Charta für gleiche Löhne für Frau und Mann unterzeichnet

Die Stadt durfte die Schweizerische Charta unterzeichnen, da sie die entsprechenden Anforderungen erfüllt.

Das Projekt Stadtfunktionen ist abgeschlossen, zeigt die vorherige Entwicklung auf und gibt Hinweise für die Zukunft. Das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) soll Grundlagen u.a. für die Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) liefern.

Alle Volksabstimmungen haben wir mit über 70% Ja gewonnen. Alle Vorhaben im Einwohnerrat konnten erfolgreich durchgebracht werden, zum kleineren Teil beim zweiten Mal. Gescheitert ist einzig das Projekt Mättelisteg (einziges Projekt, wo sich die Linke nicht einig war!). Gemeindezusammenschlüsse sind keine erfolgt oder in Aussicht (im Bezirk ist auch ein Zusammenschluss zwischen Spreitenbach und Killwangen am Volk gescheitert).

Aussichten für die nächste Legislatur 2018–21

Stadtentwicklung

Mobilitätsstrategie (Mehrverkehr über öffentlichen Verkehr und Fussgänger-/Radverkehr) ist Teil des Planungsleitbildes
… und nach einer Volksinitiative der SP auch vom Einwohnerrat bestätigt.
Schulraumbereitstellung wird uns einiges kosten
…, ist aber gemäss Finanzplan realistisch. Die Entwicklung ist eine Folge der Attraktivität der Stadt.
Mit der Wohnbaustrategie werden Wohnungen für verschiedene Bedürfnisse erstellt

Im Brisgi werden die ersten Wohnungen stehen und im Galgenbuck Klarheit über die Bebauungsstrategie vorliegen. Ausserdem wird die BNO überarbeitet werden.

Bei der Bäderentwicklung ist Baden weiterhin ein treibender und zuverlässiger Partner
Baden wird die Arbeit der Investoren weiter unterstützen.
Baden hat ein modernes Energieleitbild, welches ab jetzt aktiv umgesetzt wird
Damit wird die Umwelt weniger belastet sein und der Energiekonsum pro Kopf sinken.
Öffentlicher Raum verhandeln

Baden wird dichter belebt, die Innenstadt ist oft 24 Stunden in Betrieb, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste müssen miteinander klarkommen.

Die Gemeindezusammenschlüsse werden in der neuen Legislatur vermutlich eine andere Rolle spielen.

Einige Gemeinden haben sich über die finanziellen Herausforderungen bereits geäussert.

Leben & Wohnen

Baden als «Mitmachstadt»

Mit der «Mitmachstadt» sind BürgerInnen mehr in Lösungen einbezogen, die Stadt überlässt ihnen einen grösseren Gestaltungsraum. Gleichzeitig wird die Stadt damit auch von Aufgaben entlastet.

Kultur

Kultur wird weiterhin ein Schwerpunkt sein

Neue Finanzierungsmodelle müssen ermöglichen, dass Royal, Nordportal, Kurtheater, Langmatt und freie Kultur in Baden eine Zukunft haben.

Finanzen

Die Finanzierungsstrategie ist dynamisch und beinhaltet alle «Stellschrauben»

(Haushalt, Investitionen, Steuern, neue Modelle der Finanzierung)

Wirtschaft

Mit der Wirtschaftsdiversifikation soll das Portfolio breiter entwickelt werden

Stadtverwaltung

Die Verwaltung ist für die neuen Bedürfnisse aufgestellt